A4-Zubringer deutlich angenommen

Die Zürcher Stimmbevölkerung hat den A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach am 23. September 2012 mit 62,6 % Ja-Stimmen deutlich angenommen. Sämtliche Gemeinden des Kantons Zürich – inklusive die Städte Zürich und Winterthur – haben der Vorlage zugestimmt. In Obfelden lag der Ja-Anteil bei 87%, in Ottenbach bei 76%. Die überparteiliche IG Sicherer Schulweg freut sich ausserordentlich über die grosse Solidarität der Stimmbevölkerung mit zwei kleinen Gemeinden im Säuliamt. Versprechen der Regierung sind einzulösen – so lautet das Fazit dieses denkwürdigen Abstimmungssonntags.

Diese fünf Gründe haben die Zürcherinnen und Zürcher vom Nutzen des Bauprojekts überzeugt:

1. Sichere Schulwege für unsere Kinder

Seit der Eröffnung der A4 vor drei Jahren ist der Schulweg von rund 870 Schülerinnen und Schüler in Obfelden und Ottenbach zum Autobahnzubringer geworden. Der Durchgangs- und Schwerverkehr nimmt laufend zu – es wird immer gefährlicher. Ein unzumutbarer Zustand.

2. Langjähriges Versprechen halten – alles andere ist unfair

Der A4-Zubringer war von Anfang an Bestandteil der Autobahn A4. Es ist nicht fair, die seit langem versprochene Entlastung der Dorfzentren in Obfelden und Ottenbach unter den Tisch zu wischen und die betroffenen Anwohner und Schulkinder ihrem Schicksal zu überlassen.

3. Bestmöglicher Schutz von Umwelt und Landschaft

Umfassende Umweltschutz- und Aufwertungsmassnahmen im Bereiche der sensiblen Reusslandschaft in Ottenbach sowie der Verzicht auf die ursprünglich geplante Umfahrung Obfelden-Bickwil zeigen klar: Der Naturschutz wird beim A4-Zubringer ernst genommen und mit hoher Priorität umgesetzt.

Umweltanalyse von Dr. Werner Sutter (Download PDF)

4. Öffentlicher Verkehr profitiert von entlasteten Dorfzentren

Wer heute mit dem Postauto reist, bleibt in Obfelden und Ottenbach zu Stosszeiten regelmässig im Stau stecken. Mit verkehrsberuhigten Dorfzentren ist Schluss damit – der öffentliche Verkehr hat endlich wieder Priorität.

5. Auch bei einem Nein fallen Kosten von 20 - 30 Mio. Fr. an

Auch bei einem Nein zum A4-Zubringer fallen Kosten von 20 - 30 Millionen Franken an für zwingende Verbesserungsmassnahmen (Lärmschutz, Ausbau Ortsdurchfahrten). Also über die Hälfte dessen, was der Kanton Zürich für den A4- Zubringer bezahlt – und die Verkehrsprobleme werden nur noch grösser.

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